FWG: Hohe Kosten und mangelhaftes Angebot im Bäderbereich!

Die FWG-Stadtratsfraktion bemängelt die hohen Kosten und das unzureichende Angebot im Bereich der Bäder. Nach Ansicht des Fraktionsvorsitzenden Rainer Metz liegt die Ursache in der fehlgeleiteten Bäderpolitik der Großen Koalition unter Führung der ehemaligen Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse von der CDU.

Obwohl das Freibad am Willersinnweiher mit einem Aufwand von 10 Millionen Euro umfassend renoviert wurde, ist es jährlich nur etwas mehr als drei Monate geöffnet. Im Vergleich dazu hat die Stadt Speyer das Kombibad Bademaxx für 14 Millionen Euro errichtet, unterstützt durch einen Landeszuschuss von 4 Millionen Euro, und verzeichnet seither hohe Besucherzahlen. Kombibäder weisen generell bessere Betriebsergebnisse auf als einzelne Schwimmbäder. Beispielsweise lag der Zuschuss für das Kombibad Salinarium in Bad Dürkheim in normalen Jahren (ohne Corona und Umbau) bei etwa 800.000 Euro. Im Gegensatz dazu beläuft sich der jährliche Zuschuss für das Freibad am Willersinn, das kleine Schulschwimmbad in Oggersheim und das veraltete Hallenbad Süd in Ludwigshafen im Jahr 2024 auf fast 2,5 Millionen Euro. Die Große Koalition lehnte es ab, den Bau eines Kombibades zu prüfen, da sie dies nicht als Pflichtaufgabe, sondern als freiwillige Leistung ansah. Metz zufolge entspricht dies nicht einem wirtschaftlichen Denkansatz.

Aus diesen Gründen sieht die FWG es als vorrangiges Ziel an, bei der bevorstehenden Kommunalwahl im Juni eine Große Koalition aus CDU und SPD zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Rainer Metz
Fraktionsvorsitzender

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